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Was bei Google "Streetview" wochenlang Politik, Presse und Öffentlichkeit beschäftigte, wird nun im Stillen wiederholt: Microsoft macht Fotos von Häusern, Grundstücken und Gärten, um sie im Rahmen seines Projektes "StreetSide" ungefragt weltweit im Internet zu veröffentlichen. Heimlich, still und leise macht der Software-Riese aus den USA momentan Aufnahmen in deutschen Städten und Gemeinden. Wer nicht möchte, dass die eigenen vier Wände, die Gartenlaube und die Garage für alle Welt sichtbar sind, kann sich aber auch hier wehren: Man kann die Löschung bereits veröffentlichter Bilder beantragen oder - bis zum 30. September 2011 - vorab widersprechen.
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Google filmt im Rahmen seines Projekts "Street View" nun auch in deutschen Städten Straßen und Häuser. Seit Wochen schon fahren Autos mit seltsamen meterhohen Gestellen auf dem Dach durch Städte und Gemeinden. Mit einer darauf montierten Rundum-Kamera werden Straßen abgefilmt. Nicht nur bei Datenschützern und Bürgerrechtlern weckt der Anblick Argwohn. Deshalb befasst sich auch die Politik immer wieder mit dem Google-Dienst, der die flächendeckende digitale Erfassung aller Straßen und Gebäude anstrebt. Gegen die Aufnahmen kann sich jeder Hausbewohner und -besitzer wehren, sowohl vor als auch nach ihrer Veröffentlichung im Internet. Anleitung, Links, Kontaktadresse sowie ein Musterschrieben für den Widerspruch finden Sie hier.
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